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Häufige Fragen zum Wertstoffscanner

  1. Was heißt „Mürztal trennt schlau?“
    Damit sind digitale Lösungsansätze für eine moderne Abfallentsorgung gemeint. Als Mitglied des Projekts sind Sie maßgeblich an der nachhaltigen Entwicklung der Re­gion Mürztal und Ihrer Gemeinde beteiligt.

  2. Was ist das Ziel?
    Eine Reduktion der Fehlwürfe in der Restmülltonne und folglich eine Verbesserung des Recyclings. Durch Ihre Mitwirkung sind Sie Teil eines innovativen Projekts und sorgen gleichzeitig für eine lebenswerte Umwelt.

  3. Warum ist das wichtig?
    Derzeit landen noch immer bis zu 70 % falsche Abfälle in der schwarzen Tonne, die folglich nicht mehr recycelt werden können. Die Hälfte davon sind Wertstoffe wie Glas, Kunststoff oder Altpapier. Die anderen 50 % sind biogene Abfälle. Bei kleine­ren Pilotprojekten mit dem Wertstoffscanner in der Steiermark konnten die Fehlwürfe halbiert werden. Nun möchten wir in der Region Mürztal einen größeren Testlauf mit Ihrer Hilfe starten.

  4. Was sind die Vorteile dieses Pilotprojekts?
    Verbesserung des persönlichen Trennverhaltens
    Erhöhung des Umweltschutzes durch richtige Mülltrennung
    Weiterentwicklung der eingesetzten Technologien
  1. Was genau geschieht im Projekt?
    Der Wertstoffscanner, eine im Müllsammelfahrzeug verbaute Apparatur, erkennt die qualitative Zusammensetzung des Abfalls. Per SMS oder E-Mail erhalten Sie direkte Rückmeldungen über Ihre Trennqualität. Wir wollen damit Bewusstsein schaffen und Tipps für etwaige Verbesserungen geben. Gleichzeitig möchten wir die eingesetzten Technologien weiterentwickeln.

  2. Wie sieht der Zeitplan aus?
    Das Projekt gliedert sich in mehrere Phasen.

    Projektphase 1 (KW 26/2021 – 1 3/2022):
    Info und Vorbereitung, z. B. Bürger-Info, Verbau des Chips FRITZ in Mülltonnen, Einbau des Wertstoffscanners in LKW, Anleitung zur App-lnstallation, Pressekon­ferenz

    Projektphase 2 (KW 14/2022 – 13/2024):
    Scans & Analyse, z. B. Beginn mit Scanverfahren, Anpassungen des Wertstoff­scanners, Rückmelden der persönlichen Trennergebnisse per SMS oder E-Mail, Gemeindeergebnisse in der Daheim-App, laufende Infos in der Gemeindezeitung

    Projektphase 3 (KW 14/2024 – KW 26/2024):
    Abschluss, z. B. Nachbereiten, Abschlussbericht, Pressekonferenz

  3. Was ist der Wertstoffscanner?
    Eine im Müllfahrzeug verbaute Technologie, die bei der Entleerung der Tonne die Zusammensetzung des Abfalls, z. B. ob sich Glas oder Papier im Restmüll befindet, erkennt. Der Scanner erfasst „nur“ die im Abfall enthaltenen Materialien und nicht, was konkret im Abfall ist. D. h. nicht erfasst werden beispielsweise Schriftstücke, eine bestimmte Zeitschrift oder der Wein einer bestimmten Sorte.

  4. Wie werden die Daten des Wertstoffscanners verarbeitet?
    Die Abfallzusammensetzung wird mit Hilfe von Kamerasystemen und Künstlicher Intelligenz analysiert und der Chipnummer zugeordnet. Selbstverständlich werden sämtliche Regelungen der 0atenschutzgrundverordnung (0SGVO) eingehalten.

  5. Wofür ist FRITZ, der Chip, notwendig?
    FRITZ(= Fortschrittlich, Recyclingfördernd, Innovativ, Technologisch, Zukunftswei­send) ist ein Chip mit einer Identifikationsnummer. Mit Hilfe dieser Nummer können wir Ihre Mülltonne bei der Entleerung Ihrem Haushalt zuordnen. So können wir Ihnen Ihr persönliches Mülltrennergebnis übermitteln. Selbstverständlich werden sämtliche Regelungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eingehalten. Der Chip sendet oder speichert keinerlei Daten.

  6. Entsteht ein Mehraufwand für mich?
    Es entstehen keine Kosten für Sie, im Gegenteil. Wenn Sie Ihre Mülltrennung ver­bessern, unterstützen Sie damit die Schonung von wertvollen Rohstoffen durch mehr Recycling und leisten so einen Beitrag für eine lebenswerte Umwelt.

  7. Welchen rechtlichen Bestimmungen unterliege ich betreffend Mülltrennung?
    Aufgrund der derzeit gültigen rechtlichen Basis gibt es bereits jetzt die Verpflichtung für alle Bürgerinnen, Müll nach bestem Gewissen zu trennen. Wir unterstützen Sie dabei sehr gerne!


Bei Fragen zum Wertstoffscanner wenden Sie sich bitte an Denise Ganster.

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